Machen Sie ihr Bett? 12 Gründe die dafür sprechen

Ein nicht gemachtes Bett

Jeden Morgen das Bett machen – ich weiß, bei manch einem sträuben sich gerade die Nackenhaare.
Gegner dieser These führen an, dass Hautschuppen und Haare, die wir im Schlaf verlieren und die Feuchtigkeit, die wir ausschwitzen ein wunderbarer Nährboden für Hausstaubmilben ist. Wird nun das Bett gemacht, bleiben all diese Ausscheidungen darin eingeschlossen und die Milben haben ihren Spaß. Dem möchte ich nicht widersprechen!

Trotzdem gibt es viele Gründe, nicht nur aus Sicht des Feng Shui, die dafür sprechen, jeden Morgen das Bett zu machen. Welche positive Wirkung davon ausgeht beschreibt z.B. William Henry McRaven, ein ehemaliger Admiral der US Navy in seinem Buch “Mach dein Bett: Die 10 wichtigsten Dinge, die ich als Navy SEAL gelernt habe und die auch dein Leben verändern.”*

“Mach dein Bett!”

Dem kann ich mich nur anschließen. Obwohl es sich beim Betten machen offensichtlich nur um eine kleine, auf den ersten Blick sogar unwichtige Arbeit handelt, profitieren Sie davon, denn:

1. ein gemachtes Bett sieht einfach schöner aus.
2. Das Bett ist meist der Mittelpunkt des Schlafzimmers. Ist es ordentlich gemacht wirkt das ganze Zimmer ordentlicher, wohnlicher und gemütlicher.
3. Sieht das Bett ordentlich aus, setzt meist ein Dominoeffekt ein: Es entsteht das Bedürfnis, z.B. noch die herumliegenden Klamotten einzusammeln, die Vorhänge zurecht zu rücken. Und wenn man schon mal dabei bist, warum nicht noch schnell das Geschirr vom Abend in die Spülmachine räumen, die leeren Flaschen einpacken, … Und schwuppdiwupp ist das nächste Zimmer aufgeräumt.
4. Fazit: Wer jeden Morgen sein Bett macht, hat die erste Aufgabe des Tages erfüllt. Dies macht stolz und ermutigt weitere Aufgaben zu erledigen.
5. Im Schlafzimmer verbringen Sie ca. ein Drittel ihrer Lebenszeit. Daher ist es wichtig, sich in besonderem Maße um diesen Raum zu kümmern. Immer wenn Sie an ihn denken oder ihn betreten, sollten Sie sich gut fühlen. Dazu trägt ein frisch gemachtes Bett bei.
6. Jeden Morgen nach dem Aufstehen das Bett zu machen setzt einen Automatismus in Gang, der es uns erleichtert, in den Tag zu starten. Wir wissen genau, was als erstes ansteht, müssen nicht darüber nachdenken und können so ohne Ungewissheit den Tag beginnen.
7. Als festes Ritual, mit dem Sie in den Tag starten, haben Sie bereits ein Erfolgserlebnis, auch wenn es auf den ersten Blick noch so unbedeutend erscheint.
8. Das Bett ordentlich machen bringt nicht nur das Bettzeug in Ordnung, es ordnet auch unseren Geist!
9. Mit dem Betten machen lassen Sie zudem symbolisch die letzten 24 Stunden hinter sich und starten frisch in einen neuen Tag.
10. Der amerikanische Wirtschaftsredakteur Charles Duhigg schreibt in seinem Buch “Die Macht der Gewohnheit”* sogar: “Das morgendliche Bettenmachen steht im Zusammenhang mit höherer Produktivität, einem besseren Wohlbefinden und der Fähigkeit, gut zu wirtschaften”. 
11. Ist Ihr Bett gemacht, betreten Sie jeden Abend ihr ganz persönliches Schlafparadies, in dem das Schlafen und alles, was damit zu tun hat, einfach nur Spaß macht.
12. In einem schön gemachten Bett fällt es leichter, den stressigen Alltag los zu lassen und entspannt einzuschlafen.

Aber wie wird ein Bett nun richtig gemacht, damit nicht die Hausstaubmilben, sondern Sie Ihren Spaß daran haben?

Die Alternative, das Bett nicht zu machen, ist im Grunde genommen nicht wirklich nützlich, denn dann bleibt die Feuchtigkeit unter der achtlos liegengelassenen Bettwäsche und macht die Milben dort glücklich.

Wichtig ist zunächst, es nicht direkt nach dem Aufstehen zu machen. Öffnen Sie zuerst die Fenster und lüften Sie den Raum gründlich. Damit die Feuchtigkeit, die sich über Nacht im Bettzeug gesammelt hat, entweichen kann, sollten Sie auch die Bettdecke und das Kissen lüften. Am besten schütteln Sie alles an der frischen Luft (auf dem Balkon, der Terrasse oder aus dem Fenster) kräftig aus.

Gehen Sie dann duschen, ziehen Sie sich an und trinken Sie Ihren Kaffee. Das Bettzeug ist nun gut gelüftet und dem Stylen ihres Bettes steht nichts mehr im Weg. Wenn Sie nun die Tagesdecke nur über dem Fußende drapieren, statt sie komplett über das Bett zu ziehen, haben Sie alles richtig gemacht.

Probieren Sie es aus!

In den USA ist der 11. September übrigens der National Make Your Bed Day. Für eingefleischte Bettenmacher also kein großer Feiertag. Der 21. Dezember dagegen schon, denn das ist der Don’t make your Bed Day.

Gerne gebe ich Ihnen weitere Informationen, z.B. darüber, welche Betten, welche Bettwäsche, welche Farben, welche Räume für Ihr Schlafzimmer aus Feng Shui Sicht geeignet sind und welche eher ungeeignet. Kontaktieren Sie mich.


(* = Affiliatelinks/Werbelinks)

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